L.-Herrmann-Straße in Leipzig, Auswechslung Trinkwasserleitung und Mischwasserleitung

Vergabeart
Öffentliche Ausschreibung
Vergabe-ID
3143247
Vergabe­nummer
25-011-004
Veröffentlicht am
17.03.2025 11:24 Uhr
Auftrag­geber
Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH
Angebots-/Teilnahmefrist
10.04.2025 11:00 Uhr

a) Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

Name und Anschrift:
Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH
Johannisgasse 7/9
04103 Leipzig
Telefon:
+49341 9693412
Fax:
E-Mail:
evergabe.wasserwerke@l.de
Internet:
https://www.l.de/wasserwerke/

b)

Vergabeverfahren:
Öffentliche Ausschreibung, VOB/A
Vergabenummer:
25-011-004

c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen

Zugelassene Angebotsabgabe
elektronisch
in Textform
mit fortgeschrittener/m Signatur/Siegel
mit qualifizierter/m Signatur/Siegel

d) Art des Auftrags

Ausführung von Bauleistungen

e) Ort der Ausführung

L.-Herrmann-Straße in Leipzig

f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen

Art der Leistung:
Auswechslung Trinkwasserleitung und Mischwasserleitung
Umfang der Leistung:
Herstellung von ca. 607 m Kanalbau, davon:
ca. 242 m OD 400 PP
ca. 53 m OD 500 PP
ca. 165 m OD 630 PP
ca. 147 m OD 710 PP
Anschluss von ca. 27 Hausanschlüssen und weiteren Dachfallrohren
Herstellung von ca. 644 m Trinkwasserleitungsbau
Material PE-HD 160x9,5 [mm]
Rohreinzug in Altrohr DN 300 AZ auf ca. 13 m Länge
2 TW-HA d90, 4 TW-HA d63 und 1 TW-HA d32
Oberflächenaufbruch und -wiederherstellung
Verkehrssicherung entsprechend Verkehrskonzept
ca. 2.000 m³ Herstellung Flüssigboden mit vorhandenem Aushub und Einbau Flüssigboden für Leitungsbau Kanal- und Trinkwasserleitung

g) Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden

Zweck der baulichen Anlage:
Zweck des Auftrags:

h) Aufteilung in Lose (Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f)

Vergabe nach Losen:
Nein

i) Ausführungsfristen

Beginn der Ausführung:
23.06.2025
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen:
27.02.2026
weitere Fristen:

j) Nebenangebote

nicht zugelassen

k) mehrere Hauptangebote

nicht zugelassen

l) Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen

Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt
unter:
https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-1956fa96811-2afbc22c2e1b9499
Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen:
Nein
Nachforderung:
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Angebot gefordert war, werden nachgefordert

o) Ablauf der Angebotsfrist

am:
10.04.2025
um:
11:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist am:
23.05.2025

p)

Adresse für elektronische Angebote (URL): https://www.evergabe.de
Anschrift für schriftliche Angebote: -ENTFÄLLT- (es sind ausschließlich elektronische Angebote zugelassen)

q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Deutsch

r) Zuschlagskriterien

nachfolgende Zuschlagskriterien, ggf. einschl. Gewichtung:
Niedrigster Preis

s) Eröffnungstermin

am:
10.04.2025
um:
11:00 Uhr
Ort:
Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen:
Die Teilnahme von Bietern oder Bevollmächtigten an der Angebotsöffnung ist ausgeschlossen.

t) geforderte Sicherheiten

Sicherheit für Vertragserfüllung in Höhe von 5% der Nettoauftragssumme,
Sicherheit für Mängelansprüche in Höhe von 3% der Nettoabrechnungssumme

u) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind

siehe Vergabeunterlagen

v) Rechtsform der/Anforderung an Bietergemeinschaften

gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

w) Beurteilung der Eignung

Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt ''Eigenerklärung zur Eignung'' vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der ''Eigenerklärung zur Eignung'' genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Das Formblatt 'Eigenerklärung zur Eignung' ist erhältlich:
Siehe Vergabeunterlagen
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:
Bescheinigung der Berufsgenossenschaft
Bescheinigung der Krankenkasse
Nachweis Gütezeichen Güteschutz Kanalbau AK 2. Ersatzweise sind die Anforderungen erfüllt, wenn das Unternehmen einen entsprechenden Nachweis gemäß Abschnitt 4.1 RAL-GZ 961 (Erstprüfung) vorlegt, im Auftragsfall einen Vertrag zur RAL-Gütesicherung nach Güte- und Prüfbestimmungen gemäß Abschnitt 4.3 RAL-GZ 961 abschließt und die zugehörige Eigenüberwachung durchführt. Ein zum Güteschutz Kanalbau äquivalenter Nachweis wird ebenfalls anerkannt.
Nachweis der Qualifikation des zu benennenden Verantwortlichen für Sicherungsarbeiten von Arbeitsstellen an Straßen gemäß dem "Merkblatt über Rahmenbedingungen für erforderliche Fachkenntnisse zur Verkehrssicherung von Arbeitsstellen an Straßen" (MVAS)
DVGW-Bescheinigung W3 ge, pe
Nachweis RAL GZ 507 Gütesicherungsbeauftragter und eine Eigenerklärung vom Bewerber, dass sich dieser Beauftragte in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis bei ihm befindet. (keine Nachunternehmerleistung)
RAL-Gütezeichen 507, Beurteilungsgruppen H3 und A4. Bewerber, die kein Gütezeichen nach RAL 507 besitzen, müssen eine Eigenerklärung abgeben, dass sie im Auftragsfall einen Überwachungsvertrag mit der RAL-Gütegemeinschaft Flüssigboden e.V. für die Dauer der Baustelle abschließen. Die entsprechenden Verträge bzw. Zusicherungen sind mit dem Angebot vorzulegen.
Alternativ für den Nachweis RAL GZ 507 sowohl H3 als auch A4 können zum Projekt vergleichbare Referenzangaben aus den letzten 3 Jahren für Herstellung und Einbau von Flüssigboden erbracht und vorgelegt werden. Folgende Mindestangaben müssen erbracht werden:
Name und Ansprechpartner des Auftraggebers
Art der ausgeführten Leistung
Auftragssumme
Ausführungszeitraum
stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges einschl. Angabe der ausgeführten Mengen
Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer
Angabe zur Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal)
Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer
Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung
aktuelle Bestätigung eines bestehenden Haftpflichtversicherungsschutzes, mindestens für den Zeitraum der Realisierungszeit der ausgeschriebenen Leistung, mit Ausweisung der Deckungssummen für Personen- und Sachschäden zu fordern. Es muss eine Deckungssumme von min. 3 Mio. EUR pauschal für Personen- und Sachschäden mit min. 2-facher Jahresmaximierung vereinbart sein. Dieser Versicherungsnachweis kann erbracht werden, durch:
a) Vorlage der Versicherungspolice (Kopie) und Nachweis (Versicherungsbestätigung), dass die zur Wahrung des Versicherungsschutzes notwendige/n Prämienzahlung/en für die Vertragslaufzeit geleistet wurde/n oder
b) einen Versicherungsnachweis für die gesamte Vertragslaufzeit, ohne Einschränkungen.
Eigenerklärung zur Einhaltung Mindestlohngesetz
Von den Bietern, die sich in der engeren Wahl befinden, ist weiterhin die Eigenerklärung zur Einhaltung menschenrechts- und umweltbezogener Sorgfaltspflichten laut Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) vorzulegen.

x) Nachprüfung behaupteter Verstöße

Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A):
Landesdirektion Sachsen, Referat 39
Altchemnitzer Straße 41
09120 Chemnitz