Objektplanungsleistungen Gebäude, Freianlagen, Wärmeschutz, Schallschutz, Akustik und Brandschutz Ersatzneubau Kita Groß Santersleben Gemeinde Hohe Börde

Vergabeart
Offenes Verfahren
Vergabe-ID
3114307
Vergabe­nummer
365100.0961.36510023002
Veröffentlicht am
02.02.2025 06:00 Uhr
Auftrag­geber
Gemeinde Hohe Börde
Angebots-/Teilnahmefrist
03.03.2025 10:00 Uhr

EU-weite Ausschreibung nach VgV
Offenes Verfahren

Vertragspartei und Dienstleister

Beschaffer:
Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Hohe Börde
Identifikationsnummer: DE328129152
Internet-Adresse (URL): www.hoheboerde.de
Postanschrift: Bördestraße 8
Postleitzahl / Ort: 39167 Hohe Börde OT Irxleben
NUTS-3-Code: DEE07
Land: Deutschland
Kontaktstelle: Bauamt
E-Mail: schindler@hohe-boerde.de
Telefon: +49 39204-781627
Fax: +49 39204-781420
Art des öffentlichen Auftraggebers: Kommunalbehörden
Haupttätigkeiten des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
Federführendes Mitglied: Ja
Zentrale Beschaffungsstelle, die öffentliche Aufträge oder Rahmenvereinbarungen im Zusammenhang mit für andere Beschaffer bestimmten Bauleistungen, Lieferungen oder Dienstleistungen vergibt/abschließt: Nein
Zentrale Beschaffungsstelle, die für andere Beschaffer bestimmte Lieferungen und/oder Dienstleistungen erwirbt: Nein

Verfahren

Zweck:
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
Beschreibung:
Interne Kennung: 365100.0961.36510023002
Titel: Objektplanungsleistungen Gebäude, Freianlagen, Wärmeschutz, Schallschutz, Akustik und Brandschutz Ersatzneubau Kita Groß Santersleben Gemeinde Hohe Börde
Beschreibung: Vergabe von Objektleistungen Gebäude und Innenräume nach §34ff HOAI, Freianlagen nach §39ff HOAI sowie Leistungen zu Wärmeschutz, Schallschutz, Akustik, Brandschutz
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Umfang der Auftragsvergabe:
Hauptklassifizierung (CPV-Code):
CPV-Code Hauptteil: 71240000-2
Weitere CPV-Code Hauptteile: 71240000-2
Weitere CPV-Code Hauptteile: 71222000-0
Angaben zum Erfüllungsort:
Postanschrift: Gemeinde Hohe Börde
Postleitzahl / Ort: 39343 OT Groß Santersleben
NUTS-3-Code: DEE07
Land: Deutschland
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots:
Ausschlussgründe:
Grund: Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren (Konkurs nach nationalem Recht)
Beschreibung:
Grund: Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung
Beschreibung:
Grund: Bildung krimineller Vereinigungen
Beschreibung:
Grund: Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen
Beschreibung:
Grund: Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Beschreibung:
Grund: Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Beschreibung:
Grund: Betrug oder Subventionsbetrug
Beschreibung:
Grund: Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung
Beschreibung:
Grund: Zahlungsunfähigkeit
Beschreibung:
Grund: Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Beschreibung:
Grund: Insolvenz (Verwaltung durch einen Insolvenzverwalter)
Beschreibung:
Grund: Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens
Beschreibung:
Grund: Interessenkonflikt
Beschreibung:
Grund: Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung
Beschreibung:
Grund: Schwere Verfehlung
Beschreibung:
Grund: Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags
Beschreibung:
Grund: Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Beschreibung:
Grund: Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen
Beschreibung:
Grund: Einstellung der beruflichen Tätigkeit
Beschreibung:
Grund: Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben
Beschreibung:
Grund: Bildung terroristischer Vereinigungen
Beschreibung:
Grenzübergreifende Rechtsvorschriften:
Verfahren:
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Zusätzliche Informationen:
Zusätzliche Informationen: Titel: Ersatzneubau der Kindertagesstätte Groß Santersleben
Beschreibung: Die Gemeinde Hohe Börde plant den Ersatzneubau der Kita Groß Santersleben. Das bestehende Gebäude der Kita Groß Santersleben bietet derzeit Platz für 64 Kinder. Ein Gebäudeteil musste gesperrt werden, da hier erhebliche Baumängel und Schadstoffe festgestellt wurden. Um dem zukünftigen Zuzug durch das aktuell neu zu erschließende Wohngebiet und Veränderungen in der Kita-Bedarfsplanung Sorge zu tragen ist für den Neubau eine Kapazität von 100 Betreuungsplätzen auf einer NUF von rd. 970m² vorgesehen.
Als Standort steht eine L-förmige Fläche zwischen östlich angrenzendem Sportplatz sowie westlich liegendem Wohngebiet (Straße Drosselweg) als Teilbereich der Flurstücke Nr. 141/2 und 141/1 zur Verfügung. Für das Projekt wurde bereits eine Vorplanung (für Objektplanung Gebäude - siehe Anlagen) erarbeitet welche der weiteren Bearbeitung der mit diesem Vergabeverfahren zu vergebenden Leistungen zu Grunde gelegt wird. Ziel des Projektes ist es, einen lebendigen und ansprechenden Raum für Kinder zu schaffen welcher sich durch charakteristischen Satteldachformen des Dorfes und Orientierung an der Kleinmaßstäblichkeit selbstverständlich in die Umgebung einfügt. Gleichermaßen soll durch eine klare Strukturierung und flächeneffiziente Nutzung ein funktional optimiertes als auch wirtschaftliches und nachhaltiges Gebäude errichtet werden.
Ziel des Verfahrens ist die Vergabe Objektplanungsleistungen Gebäude und Innenräume nach §34ff HOAI, Freianlagen nach §39ff HOAI sowie Leistungen zu Wärmeschutz, Schallschutz, Akustik, Brandschutz.
Die beiden Planungsdisziplinen Architektur und Landschaftsarchitektur haben vertraglich die Möglichkeit, entweder eine Bietergemeinschaft zu bilden oder die Landschaftsarchitektur als Nachunternehmer einzubinden.
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Zentrale Elemente des Verfahrens: Für das Angebot ist ausschließlich das FORMULAR des Bewerberbogens zu verwenden, vollumfänglich in Textform auszufüllen und mit entsprechenden Nachweisen und den benötigten Unterlagen ergänzt elektronisch einzureichen. Eine Unterschrift sowie der Firmenstempel sind nicht notwendig. Alle notwendigen Anlagen sowie Nachweise sind separat beizulegen. Nicht fristgerecht eingereichte Angebote bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Sämtliche Kommunikation erfolgt elektronisch über das Vergabeportal evergabe.de. Anderweitig eingehende Unterlagen und Rückfragen werden nicht berücksichtigt. Der AG behält sich nach § 56 (2) bis (4) VgV vor, fehlende Nachweise u. Erklärungen NACHZUFORDERN. Bewerbungen, die nicht alle geforderten Angaben, Nachweise u. Referenzen enthalten, werden ausgeschlossen, sofern diese auf Anforderung nicht innerhalb einer gesetzten Frist nachgeliefert werden. Nicht weiter berücksichtigt werden allgemeine Werbebroschüren/Unterlagen zur Vorstellung des Bewerbers sowie Angaben, die über die geforderten hinausgehen. Enthalten die Bekanntmachung oder die Unterlagen Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den AG unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Bewerber mit diesen Einwendungen präkludiert. Bei BIETERGEMEINSCHAFTEN (BG) sind die entsprechenden Felder im Formular auszufüllen. Die gestellten Anforderungen an die Fachkunde und Leistungsfähigkeit gelten als erfüllt, wenn die betreffenden Nachweise von einem oder mehreren Mitgliedsunternehmen erbracht werden und in ihrer Summe die gestellten Anforderungen erfüllen. Ausgenommen davon sind der zuführende Negativnachweis bezüglich der Ausschlussgründe gem. §§ 123, 124 GWB, der Nachweis zur Berufshaftpflichtversicherung sowie die Eigenerklärung Art. 5k VO (EU) Nr. 833/2014 (RUS-Sanktionen). Diese Anforderungen sind von jedem Mitgliedsunternehmen einzeln zu erfüllen.
MEHRFACHBEWERBUNGEN sind nicht zulässig. Es handelt sich ebenso um eine Mehrfachbewerbung bei Angeboten unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bietergemeinschaft (BG) bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros u. von Nachauftragnehmern können das Ausscheiden aller Mitglieder der BG sowie aller Bieter mit gleichen Nachauftragnehmern zur Folge haben.
Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden (Mindestanforderung). Bei Bietergemeinschaften (BG): Der AG behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbieter das Verfahren in BG fortsetzen wollen, ist dies nur mit schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung das Verfahren wesentlich beeinträchtigt wird oder Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit u. Zuverlässigkeit hat.
Ziel des Verfahrens ist die Vergabe - der Planungsleistungen Objektplanung Gebäude und Innenräume § 34 ff HOAI - besondere und weitere Leistungen sowie der Freianlagen § 39 ff HOAI.
Beschreibung: Der Gegenstand der hier zu vergebenden Planungsleistungen, ist die Planung des eines Ersatzneubaus der Kita in Groß Santersleben. Das bestehende Gebäude der Kita Groß Santersleben bietet derzeit Platz für 64 Kinder. Ein Gebäudeteil musste gesperrt werden, da hier erhebliche Baumängel und Schadstoffe festgestellt wurden. Um dem zukünftigen Zuzug durch das aktuell neu zu erschließende Wohngebiet und Veränderungen in der Kita-Bedarfsplanung Sorge zu tragen ist für den Neubau eine Kapazität von 100 Betreuungsplätzen auf einer NUF von rd. 970m² vorgesehen. Als Standort steht eine L-förmige Fläche zwischen östlich angrenzendem Sportplatz sowie westlich liegendem Wohngebiet (Straße Drosselweg) als Teilbereich der Flurstücke Nr. 141/2 und 141/1 zur Verfügung. Für das Projekt wurde bereits eine Vorplanung erarbeitet welche der weiteren Bearbeitung der mit diesem Vergabeverfahren zu vergebenden Leistungen zu Grunde gelegt wird. Ziel des Projektes ist es, einen lebendigen und ansprechenden Raum für Kinder zu schaffen welcher sich durch charakteristischen Satteldachformen des Dorfes und Orientierung an der Kleinmaßstäblichkeit selbstverständlich in die Umgebung einfügt. Gleichermaßen soll durch eine klare Strukturierung und flächeneffiziente Nutzung ein funktional optimiertes als auch wirtschaftliches und nachhaltiges Gebäude errichtet werden.
Die im Rahmen der Vorplanung ermittelten Kosten der Kostengruppen (KG) 200-700 belaufen sich auf ca. 5,67 Mio. € brutto und teilen sich brutto auf die KG 300 mit rund 3.200.000 € und die KG 400 mit rund 813.000 € auf.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise nach den einzelnen Leistungsphasen (nachfolgend LP genannt). Vorgesehen ist nach Abschluss des Vergabeverfahrens zunächst die Beauftragung der Leistungen der LP 3 und LP 4. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller vorgesehenen Leistungsphasen besteht nicht, ebenso kein Rechtsanspruch auf die Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Leistungsphasen.

Beschaffungsinformationen (allgemein)

Vergabeverfahren:
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren (Vorinformation, ):
Bedingungen der Auktion:
Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein
Auftragsvergabeverfahren:
Rahmenvereinbarung geschlossen: Keine Rahmenvereinbarung
Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem: Kein dynamisches Beschaffungssystem
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots:
Eignungskriterien:
Eignung zur Berufsausübung
Beschreibung: Für den Auftrag ist eine Zusammenarbeit von Architekten und Landschaftsarchitekten erforderlich.
Nachweis der Berufsqualifikation des Bietenden gemäß folgender Kriterien:
Objektplanung Gebäude: Teilnahmeberechtigt sind in den EWR-Staaten oder der Schweiz natürliche Personen bzw. Arbeitsgemeinschaften, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/in befugt sind. Ist die Berufsbezeichnung am jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der 2013/55/EU entspricht.
Objektplanung Freianlagen: Teilnahmeberechtigt sind in den EWR-Staaten oder der Schweiz natürliche Personen bzw. Arbeitsgemeinschaften, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt/in befugt sind. Ist die Berufsbezeichnung am jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Landschaftsarchitekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der 2013/55/EU entspricht.
Bei juristischen Personen und Personengesellschaften muss der verantwortliche Verfasser die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Folgende Angaben sind gefordert: Namen, entsprechende Urkunden der Eintragung in einem Berufsregister.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Beschreibung: 1.01 Angaben zum BIETENDEN: Name, Sitz des Dienstleistungserbringers - bei NL auch Hauptsitz, Kontaktdaten, Rechtsform, Zeitraum des Bestehens. Art der Teilnahme: Angabe Einzelangebot oder Bietergemeinschaft. Bietergemeinschaften sind zugelassen als Arbeitsgemeinschaften (ARGE) mit bevollmächtigtem Vertreter. Der oder die bevollmächtigte(n) Vertreter ist/sind zu benennen.
1.02 BERUFSHAFTPFLICHT gem. § 45 Absatz 1 VgV-Nachweis zum Vorliegen / Eigenerklärung zum Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen mit Deckungssummen für Personenschäden von 3.000.000 EUR und Deckungssummen für sonstige Schäden von 1.500.000 EUR. Mit Vertragsschluss ist eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen abzuschließen und nachzuweisen. Die hieran gestellten Anforderungen sind den Verträgen zu entnehmen, welche den Vergabeunterlagen beiliegen. Bei Bewerber-/ Bietergemeinschaft (BG) ist der Nachweis von jedem Mitglied der Gemeinschaft einzeln zu erbringen. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung Personenschäden und sonstige Schäden) ist zusätzlich eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
1.03 Verzeichnis über Art und Umfang der Leistungen, die der Bieter an Dritte weiter zu vergeben beabsichtigt (UNTERAUFTRÄGE) mit Beschreibung der Teilleistungen und Benennung der Unternehmen. Beabsichtigt der Bieter Teile des Auftrages im Wege der Unterauftragsvergabe an Dritte zu vergeben, so hat er für die vorgesehenen Unterauftragnehmer mit dem Angebot alle für die Leistung geforderten Angaben und Nachweise abzugeben und eine Verpflichtungserklärung unter Beschreibung der (Teil)Leistungen und der Verpflichtung der Bereitstellung der Kapazitäten im Auftragsfall abzugeben.
1.04 Verzeichnis über Art und Umfang der Leistungen, für die sich der Bieter der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (EIGNUNGSLEIHE) mit Beschreibung der Teilleistungen und Benennung der Unternehmen. Sofern sich Kapazitäten anderer Unternehmen bedient wird (Eignungsleihe), ist mit dem Angebot für jedes Unternehmen eine Verpflichtungserklärung mit Beschreibung der (Teil)Leistungen und der Verpflichtung der Bereitstellung der Kapazitäten im Auftragsfall abzugeben. Gemäß § 47 (3) VgV verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bieters und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe, sofern er die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt. Der Nachweis dafür ist dem Angebot beizulegen.
1.05 Eigenerklärung, dass die LEISTUNGSERBRINGUNG unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt gem. §73 Abs.3 VgV.
1.06 Eigenerklärung, dass keine AUSSCHLUSSGRÜNDE gemäß GWB §123 und §124 bestehen.
1.07 Eigenerklärung gem. Art.5k VO (EU) Nr. 833/2014 (RUS-SANKTIONEN)
1.08 Eigenerklärung zu wirtschaftlichen und/oder rechtlichen VERKNÜPFUNGEN zu anderen Unternehmen.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Beschreibung: REFERENZEN GEBÄUDE : Der Bieter weist mindestens zwei Referenzprojekte für die Objektplanung Gebäude mit folgenden Mindestbedingungen nach:
a) Einstufung in Honorarzone III oder höher nach HOAI § 35 HOAI
b) die nutzungsfähige Übergabe / Inbetriebnahme erfolgte nach dem 01.01.2016
c) die nutzungsfähige Übergabe / Inbetriebnahme erfolgte bis spätestens zum Einreichungstermin gem. Bekanntmachung
d) durch den Bieter wurden mindestens die Leistungsphasen 3 bis 8 gem. § 34 HOAI erbracht
e) die Kosten der KG 300 und 400 betragen mindestens 2.000.000 € netto
Zusätzlich zu den Angaben auf dem Angebotsformular ist zwingend eine aussagekräftige textliche und bildliche Darstellung der Referenzobjekte einzureichen. Die Darstellung sollte jedoch eine Seite DIN A4 möglichst nicht überschreiten.
REFERENZ FREIRAUM : Der Bieter weist mindestens ein Referenzprojekt für die Objektplanung Freianlagen mit folgenden Mindestbedingungen nach:
a) Einstufung in Honorarzone III oder höher nach HOAI § 40 HOAI
b) die nutzungsfähige Übergabe / Inbetriebnahme erfolgte nach dem 01.01.2016
c) die nutzungsfähige Übergabe / Inbetriebnahme erfolgte bis spätestens zum Einreichungstermin gem. Bekanntmachung
d) durch den Bieter wurden mindestens die Leistungsphasen 3 bis 8 gem. § 39 HOAI erbracht
e) die Kosten der KG 500 betragen mindestens 300.000€ netto
Zusätzlich zu den Angaben auf dem Angebotsformular ist zwingend eine aussagekräftige textliche und bildliche Darstellung der Referenzobjekte einzureichen. Die Darstellung sollte jedoch eine Seite DIN A4 möglichst nicht überschreiten.
Weitere Bedingungen zur Qualifizierung:
Nachforderung von Unterlagen: Eine Nachforderung von Unterlagen nach Fristablauf ist nicht ausgeschlossen.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Unterlagen nachzufordern.
Vorbehaltene Auftragsvergabe:
Die Teilnahme ist Organisationen vorbehalten, die zur Erfüllung von Gemeinwohlaufgaben tätig werden und andere einschlägige Bestimmungen der Rechtsvorschriften erfüllen: Nein
Die Teilnahme ist geschützten Werkstätten und Wirtschaftsteilnehmern, die auf die soziale und berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen oder benachteiligten Personen abzielen, vorbehalten: Nein
Nebenangebote:
Nebenangebote sind zulässig: Nein
Regelmäßig wiederkehrende Leistungen:
Auftrag über regelmäßig wiederkehrende Leistungen: Nein
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nein
Anforderungen für die Ausführung des Auftrags:
Reservierte Vertragsdurchführung:
Die Auftragsausführung ist bestimmten Auftragnehmern vorbehalten: Nein
Leistungsbedingungen:
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: 1. Bewertung eingereichter Referenzen Objektplanung mögliche Punkte: 1-5 Wichtung : 20
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: 2. Projektorganisation mögliche Punkte: 1-5 Wichtung : 15
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: 3. Projektmanagement mögliche Punkte: 1-5 Wichtung : 15
Kriterium:
Art: Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung
Beschreibung: 4. Projektmanagement mögliche Punkte: 1-5 Wichtung : 30
Kriterium:
Art: Preis
Beschreibung: 5. Honorar mögliche Punkte: 1-5 Wichtung : 20
Elektronische Rechnungsstellung:
Elektronische Rechnungsstellung: Ja
Anforderungen:
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Verfahren nach der Vergabe:
Aufträge werden elektronisch erteilt: Nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: Ja
Organisation, die Angebote entgegennimmt:
oben genannte Kontaktstelle
Informationen zur Einreichung:
Fristen I:
Frist für den Eingang der Angebote: 03.03.2025 10:00 Uhr
Bindefrist:
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)
Sprachen der Einreichung:
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: DEU
Öffnung der Angebote:
Datum/Zeitpunkt der Angebotsöffnung: 03.03.2025 10:00 Uhr
Ort der Angebotsöffnung: Rathaus der Gemeinde Hohe Börde
Einreichungsmethode:
Elektronische Einreichung: Ja
Adresse für die Einreichung (URL): https://www.evergabe.de
Auftragsunterlagen:
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter (URL): https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-194b11f1e4b-5a451c254e8ed5a5
Verbindliche Sprachfassung der Vergabeunterlagen: DEU
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Organisation, die zusätzliche Informationen bereitstellt:
oben genannte Kontaktstelle
Überprüfung:
Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren:
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Identifikationsnummer: t:03455141536
Internet-Adresse (URL): http://landesverwaltungsamt.sachsen-anhalt.de
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postleitzahl / Ort: 06112 Halle (Saale)
NUTS-3-Code: DEE02
Land: Deutschland
E-Mail: poststelle@lvwa.sachsen-anhalt.de
Telefon: +49 3455141529
Fax.: +49 3455141115
Organisation, die Nachprüfungsinformationen bereitstellt:
Schlichtungsstelle:
Land: Deutschland

Beschaffungsinformationen (speziell)

Vergabeverfahren:
Beschreibung der Beschaffung:
Beschreibung: Vergabe von Objektleistungen Gebäude und Innenräume nach §34ff HOAI, Freianlagen nach §39ff HOAI sowie Leistungen zu Wärmeschutz, Schallschutz, Akustik, Brandschutz
Umfang der Auftragsvergabe:
Diese Auftragsvergabe ist besonders auch geeignet für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU): Nein
Art der Auftragsvergabe:
Art der strategischen Beschaffung:
Geschätzte Laufzeit:
Datum des Beginns: 30.04.2025 Enddatum der Laufzeit: 31.12.2027
Verlängerungen und Optionen:
Beschreibung der Optionen: Das Vergabeverfahren wird auf Grundlage des § 74 Vergabeverordnung (VgV) als Offenes Verfahren gemäß § 15 VgV 2016 durchgeführt. Alle benannten Leistungen werden in einem Los vergeben.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise nach den einzelnen Leistungsphasen (nachfolgend LP genannt). Vorgesehen ist nach Abschluss des Vergabeverfahrens zunächst die Beauftragung der Leistungen der LP 3 und LP 4. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller vorgesehenen Leistungsphasen besteht nicht, ebenso kein Rechtsanspruch auf die Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Leistungsphasen.
Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen:
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: Ja
Verwendung von EU-Mitteln:
Die Auftragsvergabe wird zumindest teilweise aus Mitteln der Europäischen Union finanziert: Nein
Zusätzliche Informationen:
Zusätzliche Informationen: Tariftreue- und Vergabegesetz Sachsen-Anhalt - TVergG LSA
Nach dem Inkrafttreten des Tariftreue- und Vergabegesetz Sachsen-Anhalt - TVergG LSA gelten folgende Vorschriften:
Laut § 8 (1) TVergG LSA werden nur noch vorzulegende Erklärungen und Nachweise von demjenigen Bieter verlangt, dem nach Abschluss der Wertung der Angebote der Zuschlag erteilt werden soll (Bestbieter).
Laut § 8 (3) TVergG LSA wird darauf hingewiesen, dass der Bestbieter die vorzulegenden Erklärungen und Nachweise innerhalb von 5 Werktagen einreichen muss, verstreicht diese Frist muss der Bestbieter von der Wertung ausgeschlossen werden, lt. § 8 (4) TVerG LSA.
Die Erklärungen und Nachweise, die im Original vorliegen müssen, sind auf dem Postweg einzureichen. Alle weiteren Unterlagen können per Mail bzw. Vergabemanager eingereicht werden.
Gemäß § 11 (1) TVergG LSA dürfen öffentliche Aufträge nur an Unternehmen vergeben werden, wenn diese sich schriftlich oder elektronisch verpflichten, ihren Arbeitnehmern bei der Auftragsausführung Arbeitsbedingungen einschließlich des Mindeststundenentgeltes zu gewähren, die
1. mindestens den Vorgaben des Tarifvertrages entsprechen, an den das Unternehmen auf Grund des Arbeitnehmer-Entsendegesetz gebunden ist oder der nach dem Tarifvertrags-gesetz für allgemeinverbindlich erklärt wurde, oder
2. mindestens den Vorgaben des Tarifvertrages entsprechen, der für die Leistung am Ort der Ausführung gilt.
Gemäß § 11 (3) des TVergG LSA ist bei der Ausführung der Leistung ein nach Maßgabe des Satzes 2 zu berechnendes Mindeststundenentgelt (vergabespezifisches Mindeststundenentgelt) zu zahlen. Dieser Vergabemindestlohn berechnet sich anhand der Entgeltgruppe 1 Erfahrungsstufe 2 (inklusive Jahressonderzahlungen im Tarifgebiet Ost) des Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes der Länder durch die Anzahl der Arbeitstage im jeweiligen Jahr. Hinsichtlich des persönlichen Anwendungsbereiches des vergabespezifischen Mindeststundenentgeltes findet § 22 Abs. 1 bis 3 des Mindestlohngesetzes entsprechende Anwendung.
Das aktuell vergabespezifische Mindeststundenentgelt beträgt 14,77 €/Stunde bei einer tariflichen Arbeitszeit von 40 Stunden/ Woche je 8 Stunden/ Tag.
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots:
Zuschlagskriterien:
Qualitätskriterium
Bewertung eingereichte Referenzen Objektplanung, Beschreibung: mögliche Punkte 1-5, Gewichtung: 20,00
Projektorganisation, Beschreibung: mögliche Punkte 1-5, Gewichtung: 15,00
Projektmanagement, Beschreibung: mögliche Punkte 1-5, Gewichtung: 15,00
Ausainandersetzung mit der Aufgabenstellung, Beschreibung: mögliche Punkte 1-5, Gewichtung: 30,00
Preis, Beschreibung: Honorar, Gewichtung: 20,00
Elektronischer Katalog:
Elektronischer Katalog: Nein
Informationen zur Richtlinie über saubere Fahrzeuge:
Die Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2009/33/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (Richtlinie zur Förderung sauberer Fahrzeuge - CVD): Nein