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- VOL-Schein
- Vorabentscheidung über den Zuschlag
- Vorabinformation
- Vorinformation über die Ausschreibung
- Vorlage zum Bundesgerichtshof (BGH)
- VS-Paragraphen
Was ist der Vergabevermerk?
Der Vergabevermerk bezeichnet die Dokumentation des Vergabeverfahrens. Dieser muss nach der Zuschlagserteilung umgehend erstellt werden. Inhaltlich sind alle Angaben über die Stufen des Ausschreibungsverfahrens, Aktionen, Befunde und Beschlüsse genau anzugeben. Zusätzlich ist auch eine Begründung über alle Entscheidungen zu erstellen.
Dadurch soll der Wettbewerb transparent gehalten werden. Einzelheiten dazu, was der Vergabevermerk mindestens umfassen muss, sind in § 8 Abs. 2 VgV geregelt. Dazu gehören mindestens: Name und Anschrift des Auftraggebers, Gegenstand und Wert des Auftrags, die Namen aller berücksichtigten Bieter mit Begründung der Auswahl, nicht berücksichtigte Angebote und Bewerber mit Begründung der Ablehnung, Begründung für die Zurückweisung ungewöhnlich niedriger Angebote, die Namen der Bewerber, Gründe für die Ablehnung von Angeboten, der Name des erfolgreichen Bieters mit Auswahlbegründung, gegebenenfalls Begründungen für Verhandlungsverfahren und wettbewerbliche Dialoge, Gründe für einen Verzicht auf die Vergabe, Begründungen für die Nutzung nichtelektronischer Mittel sowie Gründe für das Fehlen von Zuschlagskriterien.
Der Vergabevermerk muss in Textform nach § 126 b des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) dokumentiert werden (§ 8 Abs. 1 VgV).
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Eine sorgfältige Baudokumentation ist ein wichtiges Beispiel für den Vergabevermerk im Baubereich. In dieser Schulung lernst Du, wie Du Bauprojekte professionell dokumentierst und alle relevanten Schritte und Entscheidungen festhältst.
Vergabevermerke können im evergabe Manager (AI Vergabemanager) durch den Auftraggeber angelegt werden.